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Bayerische Initiative für Friedens- und Konfliktforschung

Krisen vorbeugen – Konflikte lösen

Friedens- und Konfliktforschung in Bayern stärken

01. Oktober 2021
Bayerischer Landtag

Friedens- und Konfliktforschung ist unverzichtbar für kompetente Politikberatung – das hat der Wissenschaftsrat in seinen jüngsten Empfehlungen deutlich gemacht. Aber nicht nur das: Neben der Expertise für bundespolitische (etwa außenpolitische) Fragen wirkt Friedens- und Konfliktforschung auch nach innen, kann auf Landes- und kommunaler Ebene zum vorbeugenden und lösenden Umgang mit Gewalt und Konflikten beitragen – Stichworte sind hier Polizeiberatung, Konfliktmanagement oder Integrationsförderung. Sie ist damit ein wichtiges und wertvolles Instrument, Tendenzen zu Radikalisierung, Rassismus und Extremismus in der Gesellschaft entgegenzuwirken.

17:30 Uhr

Empfang

18:00 Uhr

Abendempfang mit Keynote

Diplomatie und den Einsatz ziviler Instrumente zur Bewältigung internationaler und innerstaatlicher Krisen zu stärken ist Ziel einer friedensbewahrenden Politik. Helga Schmid, OSZE Generalsekretärin und EU-Diplomatin par excellence wird in ihrer Keynote Rede diese Instrumente weiter ausführen. Helga Schmid verhandelte als EU-Diplomatin das Atomabkommen mit dem Iran. Sie ist die wahre Architektin des Vertrages und die Frau, die Trump die Stirn bot. Durch jahrelange, intensive Verhandlungen kennt sie die iranische Führung und weiß, wie wichtig die Bereitschaft ist, sich dem Ergebnis in kleinen, pragmatischen Schritten anzunähern und sich in die Rolle des anderen zu versetzen. Der 2015 geschlossene Vertrag wurde 2018 vom US-Präsidenten gekündigt. Die höchste deutsche EU-Beamtin in Brüssel wird wieder zur Schlichterin im Atomstreit ernannt. Kann der Atomstreit durch Diplomatie erneut gerettet werden?

Begrüßung

Anne Franke

MdL, Forschungs- und friedenspolitische Sprecherin

Grußworte

Katharina Schulze

MdL, Fraktionsvorsitzende

Rede

Helga Schmid

OSZE-Generalsekretärin

19:00 Uhr

Podiumsdiskussion

Wie kann eine institutionalisierte Friedens- und Konfliktforschung in Bayern verankert und gestärkt werden? Was können neue Lehrstühle an Universitäten, was kann eine außeruniversitäre Einrichtung zur Friedens- und Konfliktforschung in Bayern dazu beitragen? Wie könnten die nächsten konkreten Schritte einer solchen Neugründung aussehen?

Interdisziplinär arbeitende Wissenschaftler*innen aus ganz Bayern werden sich am Nachmittag zum aktuellen Stand und zur Zukunft der Friedens- und Konfliktforschung in Bayern austauschen. Zwei Professor*innen aus dieser Runde werden am Abend die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen. Auf dem Podium treffen die beiden Expert*innen auf:

Helga Schmid

OSZE-Generalsekretärin

Prof. Dr. Ulrich Schneckener

Vorstandsvorsitzender der Dt. Stiftung Friedensforschung (DSF)

Dr. Almut Wieland-Karimi

Geschäftsführerin Zentrum für Int. Friedenseinsätze (zif)

Anne Franke

MdL, Forschungs- und friedenspolitische Sprecherin

20:15 Uhr

Get Together

Anmeldung

In der aktuellen pandemiebedingten Ausnahmesituation ist leider nicht absehbar, ob das Symposium tatsächlich wie geplant im Senatssaal des bayerischen Landtags als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Sicher aber ist: Es wird stattfinden – ob als persönlicher Austausch vor Ort, virtuell im Internet oder in einem hybriden Format werden wir Ihnen zu gegebener Zeit mitteilen.

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